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Großer Tag für die Ruine

Heute Nachmittag trafen sich auf dem Burgberg der erste und zweite Vorsitzende des Fördervereins zur Erhaltung der Burgruine Flochberg mit Vertretern verschiedener Instanzen, welche an der Sanierung der Burgruine beteiligt sind. 

Neben dem ausführenden Ingenieurbüro Grau & Wisotzki waren das Landratsamt Ostalbkreis, das Kreisbauamt, das Regierungspräsidium Stuttgart und ein Kulturhistoriker des Regierungspräsidiums vor Ort. 

Prioritätsabschnitt Nordwand Mitte

Alle Instanzen werden bei diesem Projekt an einem Strang ziehen und die Sanierung zeitnah realisieren. Während die Genehmigungen und Förderungen in die Wege geleitet werden, wird es vor Baubeginn noch Probebohrungen in den Mauern der Nordwände geben, um den Ist-Stand innerhalb von Mauerwerk und Mörtel der vergangenen Sanierungen nachvollziehen zu können. 

Im Rahmen der Sanierungsarbeiten an den Mauern wird es eine Wegverbreiterung des Aufgangs in die Hauptburg geben. Diese Maßnahme ist Grundvoraussetzung um das Baumaterial nach ganz oben zu bekommen. Das Regierungspräsidium wird diese Maßnahme unterstützen und die Grabungen begleiten. 

Unser ambitioniertes Ziel ist es, die komplette Nordwand (Ost, Mitte & West) innerhalb der nächsten 4 Jahre zu sanieren. Dies bedeutet ein Gesamtbedarf von 248.000,- €. Nach Abzug von Fördergeldern und Eigenkapital muss der Förderverein im Laufe der nächsten 4 Jahre ein Kapital von ca. 50.000,-€ beschaffen.

Tragwerksuntersuchung der Burgruine

Im Juli 2018 haben wir die vollständige Tragwerksuntersuchung unserer Burgruine erhalten. Diese beinhaltet einen vollständigen Schaden- und Mängelbericht, sowie die erforderlichen Maßnahmen mit Priorisierung und finanziellem Aufwand.

Hier eine kleine Aufstellung der Baubereiche mit Zustand:

Südwand: guter Zustand
Südturm: teilweise schadhaft, aber keine sofortige Sanierung nötig
NordwandWest: möglichst rasche Sanierung in Teilbereichen
Nordwand Mitte: möglichst rasche Sanierung
Nordwand Ost: möglichst rasche Sanierung in Teilbereichen
Umfassungsmauern: guter Zustand

Gesamtkosten inkl. Umsatzsteuer: 294.166,22€ 

Wir als Förderverein haben derzeit eine Summe von ca 50.000,- € angespart, die wir nun für den 1. Bauabschnitt aufwenden können. Außerdem erfolgt eine Unterstützung des Landes sowie der Stadt Bopfingen

Die Vorstandschaft hat sich dazu entschlossen, dem höchsten noch erhaltenen Bauwerk den ersten Bauabschnitt zu widmen. Wir werden die Nordwand West mit der berühmten „Katz“ als erstes sanieren, da hier vor allem nach dem Winter der meiste Abgang von Mauersteinen zu verzeichnen ist.

Die eigentlich notwendigere Sanierung der Nordwand Mitte ist mangels geringem Eigenkapital aktuell nicht möglich.

Die berühmte Südwand befindet sich in gutem Zustand, jedoch wurde hier auf den Mauerkronen verstärkter Bewuchs festgestellt, welcher auf Risse im Mörtel hinweist. Diese relativ günstige Maßnahme wollen wir in unseren 1. Bauabschnitt mit aufnehmen und versuchen, diesen über einen weiteren Spendenbedarf auf unserer Spendenplattform zu finanzieren.

Wir sind voller Vorfreude, dass wir nach 12 Jahre des Ansparens und Geld Sammelns nun endlich unserem Kulturdenkmal wieder etwas Gutes tun können.

Wir halten Euch gerne auf dem Laufenden und versorgen Euch über die Spendenplattform „www.gut-für-die-ostalb.de“ und andere soziale Medien mit Bildern und Informationen.